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Simone Nieweg (*1962)
Die Photographien von Simone Nieweg zeigen Gärten, Felder und Landschaften. Ihr besonderes Augenmerk liegt dabei nicht auf repräsentativen Anlagen, vielmehr sucht sie jene Nutzgärten und Parzellen auf, die sich oftmals an den Randzonen der städtischen Bebauung befinden. In ausgedehnten Touren erkundet sie die Gelände, um ihre Motive zu finden, die sie dann in sorgfältig komponierten Photographien festhält. In ihren Aufnahmen zeigt sie nicht nur die Pflanzen und Gemüsebeete, auch die in den Gärten oft vorzufindenden Schuppen, die Pforten und Zäune sowie weitere Gerätschaften sind wichtige Elemente. Die vom Menschen nutzbar gemachte und damit gestaltete Natur steht im Fokus, ebenso wie jene vernachlässigten Stellen, die von der Natur wieder übernommen werden.
Simone Nieweg hat bei Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Sie begann ihr Studium im Jahre 1984 und wurde 1989 Meisterschülerin. 1990 fand in der Galerie Konrad Fischer in Düsseldorf eine erste Einzelausstellung statt, es folgten weitere Präsentationen: 1997 im Westfälischen Kunstverein in Münster (zusammen mit Bernhard Fuchs), ab 2002 in den Galerien Gaby Kraushaar/Rupert Pfab, Düsseldorf und Theresa Luisotti Gallery, Santa Monica, 2003 im Siegerlandmuseum und 2004 im Bradford Museum of Photography & Film.
Lit.: Simone Nieweg. Landschaften und Gartenstücke, anlässlich der Ausstellung im Huis Marseille, Amsterdam, Brotfabrik Galerie, Berlin, Siegerlandmuseum, Siegen, mit Texten von Els Barents & Saskia Asser, Andrea Domesle, München: Schirmer/Mosel, 2002.
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