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Karl-Blossfeldt-Archiv
Ann und Jürgen Wilde
Die heutige Bedeutung des Photographen Karl Blossfeldt verdankt sich nicht zuletzt auch dem langjährigen Engagement des Sammlerehepaares Ann und Jürgen Wilde. Durch Ausstellungen im In- und Ausland und zahlreiche Publikationen haben sie das Werk des Photographen bekannt gemacht und seinen Nachlass gesichert. Seit dem Erwerb der Negative 1974 haben sie das Karl-Blossfeldt-Archiv konsequent ausgebaut, so dass es 1991 vom Kultusministerium des Landes NRW als schützenswertes Kulturgut in die Liste national wertvoller Archive eingetragen wurde.
Im Karl-Blossfeldt-Archiv/Ann und Jürgen Wilde befinden sich etwa 2.500 Negative und originale Diapositive, rund 1.000 originale Abzüge, die so genannten Arbeitscollagen, Zeichnungen und Entwürfe, Texte und Briefe des Künstlers sowie angrenzendes Material aus dem pflanzlichen und ornamentalen Themenbereich. Hierzu gehören neben den Publikationen Blossfeldts auch die seines Lehrers Moritz Meurer und Rezensionen zu Veröffentlichungen und Ausstellungen.
Von 1994 bis 1998 bestand zwischen der SK Stiftung Kultur und dem Sammlerehepaar Ann und Jürgen Wilde ein Kooperationsvertrag, der die wissenschaftliche Aufarbeitung der Archive von Karl Blossfeldt und Albert Renger-Patzsch zum Gegenstand hatte. Seit 2001 ist das Karl-Blossfeldt-Archiv Teil der „Stiftung Fotografie und Kunstwissenschaft Ann und Jürgen Wilde“, gemeinsam mit dem Albert-Renger-Patzsch-Archiv. Mit Beginn des Jahres 2009 wurden beide Archive der Pinakothek der Moderne in München übergeben.
www.karl-blossfeldt-archiv.de
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